München von oben aus betrachtet

Ende Dezember fuhr die Deutschklasse nach München. Erstes Ziel war der Alte Peter, die älteste Kirche der Stadt. Wenn man weiß, dass die Stadt der Geschichte nach genau dort von Mönchen gegründet wurde, versteht man auch plötzlich, warum das Münchner Kindl, das Wahrzeichen der Stadt, ein Mönch ist und warum die Stadt so heißt, wie sie heißt. Vom Turm der Peterskirche aus hatten wir durch das gute Wetter einen phänomenalen Blick bis in die Alpenkette. Schön, dass man das auch mal in echt sieht, nicht nur auf der Landkarte im Klassenzimmer. Außerdem war es von hier aus möglich, den Stadtmauerverlauf nachzuvollziehen. Aber natürlich ist die Allianzarena und das BMW-Gebäude auch immer von großem Interesse. 

Nach der Vogelperspektive lauschten wir – wie viele andere Touristen und Schulklassen auch -dem weltberühmten Glockenspiel am Neuen Rathaus und beobachteten die tanzenden Schäffler. Danach gönnten wir uns nach einem Fußmarsch durch die Theatinerstraße, vorbei an Geschäften und Straßenmusikanten, noch einen Besuch am Weihnachtsmarkt in der Residenz. Vor dieser königlichen Kulisse schmecken die adventlichen Leckereien wahrscheinlich nochmal besser. 

Auch wenn nur ein kleiner Teil der Stadt abgelaufen wurde, durch die Besteigung des Alten Peters war es möglich, einen guten Eindruck vom Stadtbild zu erhalten. Ein Schüler sagte sogar, er habe noch nie so große Gebäude aus der Nähe gesehen. Alles in allem war der Ausflug sicherlich für jeden auf seine Weise eindrucksvoll.

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