Märchenhafter Unterricht in der 5aG sowie 5cG

In den Klassen 5aG sowie 5cG wurde es dieses Schuljahr „märchenhaft“! Die Klassen lernten viel über die Merkmale von Märchen, verfassten selbst zauberhafte Märchen oder gestalten Lapbooks zu Märchen.

Die Schüler wünschen viel Spaß beim Lesen ihres Märchens „Die magische Tulpe“

Die magische Tulpe

Es war einmal eine schöne Prinzessin namens Elina. Sie trug ein wunderbares rosa und goldenes Kleid und hatte lange glänzende blonde Haare. Sie war sehr nett und viele Prinzen wollten sie heiraten, auch der böse Prinz Julian. Er war nicht besonders nett und hatte eine Hakennase. Aber das Königreich seines Vaters war groß und mächtig und er besaß viel Geld. Das reichte ihm aber immer noch nicht und deshalb wollte er die Prinzessin Elina heiraten, damit er ihr Geld auch noch bekam. 

Prinzessin Elina wollte den häßlichen Prinzen Julian auf keinen Fall heiraten. 

Eines Tages war sie im Schlossgarten und pflückte Blumen. Sie sang ein Lied und war glücklich. Aber als später ihre Eltern, also der König und die Königin sie zum Essen holen wollten, war der Schlossgarten leer. Verzweifelt suchten die Eltern die Tochter Elena. Sie konnten sie nicht finden.   

„Unsere Tochter ist entführt worden, ich bin mir sicher!“, sagte der König zur Königin. „Was für ein Unglück!“, antwortete die Königin und begann aus Verzweiflung zu weinen. 

Auf einmal kam ein Diener und fragte den König: „Da draußen ist ein Bauernsjunge, der will euch unbedingt sprechen, darf ich ihn hereinlassen?“

„Na gut, lass ihn herein!“, antwortete der König. 

„Der Prinz Julian hat die Königstochter entführt, ich habe alles gesehen!“ 

„Wo ist dann unsere Tochter?“

„Das weiß ich leider nicht!“, erwiderte der Bauernsjunge aufgeregt. „Prinz Julian ist gefährlich, er besitzt Zauberkräfte!“, flüsterte der König voller Verzweiflung. 

„Man kann diese Zauberkräfte nur mit der magischen Tulpe brechen, das hat mir meine Großmutter erzählt!“, meinte der Bauernsjunge. Wie man die Tulpe finden konnte, wusste er nicht. Aber er kannte ein Feld, auf dem viele Tulpen wuchsen, das wollte er dem König und der Königin zeigen. 

Am nächsten Morgen machten sich die Drei auf den Weg. Sie hatten eine gute Brotzeit mit Weißwürsten dabei. Es war eine gefährliche Wanderung, sie mussten durch einen dunklen Wald gehen, dort wohnten gefährliche Tiere. Der Weg war lange und steinig und die Drei waren erschöpft und hungrig. Und sie hatten keine Brotzeit mehr. Endlich sahen sie ein Feld mit vielen bunten Punkten. Es waren lauter Tulpen! Der König, die Königin und der Bauernsjunge liefen auf das Feld zu und waren voller Freude. 

„Wir nehmen die schönste Tulpe, das ist bestimmt die magische Tulpe!“ rief der König. Aber als er die schönste Tulpe pflücken wollte, schlüpfte die einfach ganz schnell in den Boden zurück und war verschwunden. Dann probierte es die Königin und sie suchte sich auch eine sehr große, sehr schöne Tulpe aus, da passierte das Gleiche. Die Tulpe verschwand ganz schnell im Boden und konnte nicht gepflückt werden. 

„Jetzt probiere ich es!“, rief der Bauernsjunge. Wieder verschwand die schöne Tulpe im Boden. 

Der König und die Königin wussten nicht mehr weiter. Wie konnten sie die magische Tulpe finden? Es war hoffnungslos!

Da hatte der Bauernsjunge eine Idee! „Vielleicht ist die schönste und größte Tulpe gar nicht die magische Tulpe!“, überlegte er. Am Rand des Tulpenfeldes stand eine verschrumpelte, kleine und braune Tulpe. Schnell lief der Bauernsjunge zu der hässlichen Tulpe und wie von Zauberhand konnte er sie pflücken! Er hatte die echte magische Tulpe gefunden!

Begeistert liefen der König und die Königin mit dem Bauernsjungen in ihr Königreich zurück. Mit der Zaubertulpe marschierten sie zum Prinzen Julian und hielten ihm die Zaubertulpe vor das Gesicht. Der böse Prinz schrie laut und schrumpfte auf einmal ganz schnell und war am Ende genauso braun und verschrumpelt wie die magische Tulpe. Er hatte keine Macht mehr. Prinzessin Elina wurde von ihren Eltern befreit und glücklich gingen sie heim.Elina heiratete einen Prinzen, in den sie verliebt war und lebte von da an glücklich bis zum Ende ihrer Tage.

Schreibe einen Kommentar

Nach oben scrollen