Für den Deutschen Lesepreis 2026 sind auch in diesem Jahr wieder viele Projekte und Personen nominiert, die der Leseförderung ein Gesicht geben. Mit persönlichem Einsatz, Kreativität und Mut beschreiten sie neue Wege, um Kindern das Lesen näher zu bringen. Und das ist keine Kleinigkeit: Jedes vierte Kind verlässt die Grundschule, ohne ausreichend Lesen zu können, dabei werden entscheidende Weichen für die Zukunft schon im Kleinkindalter gelegt. Egal ob in den Bildungsinstitutionen Kita und Schule oder in außerschulischen Projekten mit dem Einsatz vieler freiwillig Engagierter: es braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen, Chancen schaffen und Kindern die Tür zur Welt der Geschichten öffnen. Insgesamt 50 Projekte und Personen sind aus fast 400 Bewerbungen in 5 Kategorien für die Shortlist ausgewählt worden.
Darunter: Die Mittelschule Mühldorf in der Kategorie „Herausragende Leseförderung an Schulen“. Das Projekt zeichnet sich durch das Engagement der gesamten Schulfamilie aus, wie Leseförderung trotz sprachlicher und sozialer Herausforderungen fest im Schulalltag verankert werden kann – mit Herz, Struktur und Teamgeist. In dieser Schule lernen Kinder aus 31 Nationen gemeinsam – mit ganz unterschiedlichen Lebenswegen, Stärken und Herausforderungen. Die Schüler werden dort abgeholt, wo sie stehen, schaffen Räume für Lesefreude, nutzen gezielt digitale Tools und führen viele ineinandergreifende Projekte durch. Durch gemeinsame Verantwortung, differenzierte Förderung und externe Kooperationen wird unser Konzept zum lebendigen Beispiel – bundesweit übertragbar sowie beispielgebend und aus der Praxis herausgewachsen. Lesemotivation ist ein Schatz – der durch Vertrauen, Herz und Struktur wächst und in dieser vielfältigen Schülerschaft aufblüht und Bildung lebendig macht, die weit über den Unterricht hinausstrahlt.
Weiter Informationen: https://www.stiftunglesen.de/ueber-uns/newsroom/pressemitteilung-detail/engagiert-und-preisverdaechtig-das-sind-die-nominierten-fuer-den-deutschen-lesepreis-2026
