Die NachhaltICHkeitsarena der AOK zu Gast an unserer Schule

Ein ganz besonderes Lernangebot konnten in diesen Tagen unsere Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Klassen erleben: In Zusammenarbeit mit der AOK machte die sogenannte NachhaltICHkeitsarena Station an unserer Schule. Die interaktive Ausstellung verbindet spannende Experimente, digitale Elemente und Bewegung und zeigt eindrucksvoll, wie Nachhaltigkeit ganz konkret im Alltag aussehen kann.

Insgesamt durchlaufen die Schülerinnen und Schüler sechs verschiedene Stationen, an denen sie selbst aktiv werden, experimentieren, diskutieren und Aufgaben im Team lösen. Unterstützt werden sie dabei durch digitale Anwendungen, kleine Quizformate sowie ein gemeinsames Logbuch, in dem Ergebnisse und Beobachtungen festgehalten werden. Ein Durchgang durch die Arena dauert etwa vier Schulstunden – eine intensive Zeit, in der nachhaltiges Lernen auf sehr anschauliche Weise stattfindet.

Besonders eindrucksvoll war für viele die Experimentierstation zum Thema Mikroplastik. Dort konnten die Jugendlichen selbst untersuchen, wie viel Mikroplastik beispielsweise in manchen Haarwaschmitteln enthalten ist. Schnell wurde deutlich, dass diese winzigen Plastikpartikel über das Abwasser in Flüsse und Meere gelangen und letztlich wieder zu uns zurückkehren können – etwa im Trinkwasser oder in Fischen aus dem Meer. Diese Erkenntnis sorgte bei vielen Schülerinnen und Schülern für echtes Staunen und regte zum Nachdenken über den eigenen Konsum an.

An einer weiteren Station ging es um Lebensmittel und ihre richtige Lagerung. Vor einem interaktiven Kühlschrank mit Touchfunktion konnten die Schülerinnen und Schüler Lebensmittel virtuell an die richtige Stelle räumen und so herausfinden, wie ein Kühlschrank optimal befüllt wird, damit Lebensmittel möglichst lange frisch bleiben.

Auch das Thema Lebensmittelverschwendung wurde aufgegriffen. Hier lernten die Jugendlichen, wie man überprüfen kann, ob Lebensmittel trotz abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum noch genießbar sind – etwa durch Sehen, Riechen und Probieren. Viele waren überrascht, wie viele Lebensmittel eigentlich noch problemlos verwendet werden können.

Eine weitere Station beschäftigte sich mit nachhaltigem Einkaufen. Dabei wurde deutlich, welchen Einfluss unsere Kaufentscheidungen auf Umwelt und Klima haben – zum Beispiel durch regionale Produkte, saisonale Lebensmittel oder möglichst wenig Verpackung.

Für Bewegung sorgte schließlich eine Mobilitätsstation, bei der die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden konnten. Hier wurde anschaulich gezeigt, wie viel Energie und CO₂ sich einsparen lassen, wenn man häufiger das Fahrrad nutzt oder kurze Wege zu Fuß zurücklegt.

Die NachhaltICHkeitsarena verbindet damit Experimentieren, digitale Stationen, Quizformate und Bewegungs-Challenges zu einem abwechslungsreichen Lernangebot. Besonders gewinnbringend ist dabei das Zusammenspiel aus praktischem Erleben in der Arena und der anschließenden Vertiefung im Unterricht. So bleibt das Gelernte nicht nur theoretisch, sondern wird greifbar und wirkt auch in den Alltag der Schülerinnen und Schüler hinein.

Die NachhaltICHkeitsarena passt damit hervorragend zu unserem Engagement als Umweltschule und Klimaschule. Sie zeigt eindrucksvoll, wie wichtig nachhaltiges Denken und Handeln für unsere Zukunft ist – und dass jeder Einzelne im Alltag einen Beitrag leisten kann. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses spannende Projekt gemeinsam mit der AOK an unsere Schule holen konnten.

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