Wenn man im Winter auf einer Burg wohnte, dann ja. Und es war nicht nur finster, sondern auch ziemlich kalt. Es wurde nur ein Raum geheizt und es gab keine Fenster, nur Löcher in der Mauer, die mit Decken zugehängt wurden.
Doch das war nicht alles, was die Klasse 6aG mit ihren Lehrerinnen Veronika Wanzinger und Claudia Langmaier wissen wollten.
Um dem Problem auf den Grund zu gehen, fertigten wir zu den verschiedenen Themen Lapbooks an. So erfuhren wir, dass es gefährliche Krankheiten wie die Pest oder die Pocken gab und auch mit der Sauberkeit und dem Waschen hatten es die Menschen im Mittelalter nicht so. Es gab Ritter mit schweren Rüstungen, so schwer, dass sie nicht alleine aufs Pferd kamen. In Turnieren kämpften die Ritter darum, wer der Beste war.

Nicht alle Kinder gingen zur Schule, was manche freuen dürfte! Nur die Kinder von Adligen und Königen wurden von Hauslehrern unterrichtet.
Doch ganz viele Kinder mussten hart arbeiten, vor allem auf den Feldern.
Die Medizin war natürlich noch nicht so fortschrittlich wie heute, doch es gab tatsächlich schon eine Art Antibiotikum, gemacht aus Knoblauch, Wein, Ochsengalle und Zwiebeln. Wir wollen nicht wissen, wie das geschmeckt hat! Forscher probierten die Tinktur aus und sie erwies sich als sehr wirksam! Es gab auch schicke Kleidung im Mittelalter, schöne lange Kleider aus schweren Stoffen. Die Menschen im Mittelalter bereiteten interessante Speisen zu, z.B. Schwäne und Pfauen, die meist gefüllt wurden, so wie wir es heute bei Gänsen oder Enten tun. Bei den meisten Leuten kam aber fast immer eine Art Brei aus Getreide auf den Tisch oder Brot.

