An zwei aufeinanderfolgenden Tagen durften unsere fünften Klassen ein ganz besonderes Erlebnis genießen: einen spannenden und lehrreichen Tag im Auwald bei Starkheim – begleitet von echten Förstern des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Schon der Weg dorthin war ein kleines Abenteuer: Zu Fuß ging es hinunter zur Innfähre, mit der die Kinder gemeinsam über den Fluss übersetzten – für viele ein erstes kleines Highlight! Danach führte der Weg direkt in das idyllische Waldgebiet rund um Annabrunn und Starkheim, wo die Klassen bereits erwartet wurden.

Mit viel Engagement begleiteten die waldpädagogisch geschulten Förster die Gruppen durch den Tag – unter ihnen auch Revierförster Scharnagl, der gemeinsam mit zwei Kollegen ein abwechslungsreiches Programm gestaltete, das Naturwissen, Bewegung und Gemeinschaft vereinte.

In kleinen Gruppen erkundeten die Kinder die Vielfalt des Waldes: Sie entdeckten Kaulquappen in einem Tümpel, beobachteten Insekten und Pflanzen, und sogar eine kleine Schlange wurde gesichtet – ein echtes Naturabenteuer! Die Förster erklärten mit viel Fachwissen und Begeisterung die Zusammenhänge im Ökosystem Wald und bezogen die Kinder aktiv in spannende Aufgaben ein.
Auch die Klassengemeinschaft wurde gestärkt: In Kooperationsspielen mussten etwa schwere Holzstämme gemeinsam transportiert oder Bäume durch Gruppenarbeit symbolisch nachgestellt werden. Besonders eindrucksvoll: das Spiel um die „starke Eiche“, die – genau wie ein gutes Team – äußeren Einflüssen trotzt.
Bei einer kleinen Rallye sammelten die Kinder Blätter und Früchte bestimmter Baumarten, zeichneten und präsentierten ihre Funde – mit viel Freude und Teamarbeit. Zum krönenden Abschluss hielt einer der Förster sogar einen Schmetterling auf der Hand, den die Kinder aus nächster Nähe bestaunen durften – besonders passend, da im Unterricht gerade selbst Schmetterlinge gezüchtet werden.



Ein herzliches Dankeschön geht an Revierförster Scharnagl und das gesamte Team des AELF, die mit Fachwissen, Geduld und Herzblut zwei unvergessliche Waldtage ermöglicht haben. Unsere Schülerinnen und Schüler haben den Wald mit allen Sinnen erlebt – und werden sich sicher noch lange daran erinnern.

